Gemeindeinformation 2002/05

An die Bevölkerung von Obsteig Liebe Obsteigerinnen und Obsteiger!

Seit der Bürgermeisterwahl sind nun schon wieder einige Wochen vergangen. Wir haben in der Zwischenzeit Dinge erledigt, die nach außen hin wenig bis gar nicht spürbar waren, jedoch für das Funktionieren des Gemeindebetriebes wichtig sind. Ich sage bewusst wir das Gemeindeamt, die  Gemeindearbeiter, der Gemeinderat – weil sie alle an der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen mitwirken . Im Regelfall beruhen die gesetzten Maßnahmen auch auf Überlegungen aller.

Was den Gemeinderat anlangt, ging es dabei um  die Zuweisung von Aufgaben an Aus­schüsse und  einzelne  Gemeinderäte,   was das Gemeindeamt anlangt vor allem um strukturelle Maßnahmen, die das Arbeitser­ gebnis steigern sollen. Dazu – war es notwen­ dig, einzelne Bereiche der Gemeinde auf ihre Effizienz  und  Notwendigkeit  hin  zu  überprü­ fen . Diese strukturellen Änderungen  sind  voll im Gange .

Hinzu kommen zentrale Themen im .Alltags­ geschäft“, wie die Abwicklung des SPAR­ auvorhabens im Bereich Gasthof Löwen, die Sanierung  der  Volksschule  (ab Herbst 4-klassig), die Suche nach einem Standort für den Mehrzweckhartplatz, die Genehmigung des Raumordnungskonzeptes, die Beteili­gung an  regionalen  Projekten  (L_eader  plus, IRI, lntereg…), Kanalisierungsarbeiten (Be­reich  nördlich  des  Hotel Tyrol)  und nicht zuletzt die Klärung der weiteren Vorgangsweise beim Schilift. Was den Schilift anlangt  wird ein e Entscheidung bis Sommer fallen müssen. Um jedoch Missverständnissen vorzu­ beugen: Eine Einstellung des Schleppliftbe­ triebes steht überhaupt nicht zur Diskussion. Die Obsteiger Kinder werden auch in Zukunft beim Grünberglift Schifahren lernen. Darüber hinaus steht allerdings  – und das  muss  man in aller Deutlichkeit sagen –  alles  in  Frage. Die Gemeinde Obsteig ist jedenfalls  nicht mehr in der Lage, ohne Unterstützung der Region größere Investitionen zu tätigen.

Und damit wären wir bei der dringend not­ wendigen Budgetkonsolidierung. Der Ver­schuldungsgrad der Gemeinde muss unbe­dingt gesenkt werden, damit  der  Spielraum für Investitionen wieder größer wird. Darin sehe ich auch eine  meiner  Hauptaufgaben  als Bürgermeister. Was mich bei alldem op­timistisch stimmt, ist das Potenzial (Fähigkei­ten der Bevölkerung, Besonderheiten der Umgebung), das in der Gemeinde steckt.

Ich bemühe mich um die Mitarbeit der Bevöl­kerung und freue mich über das Interesse und die Bereitschaft der Bevölkerung, die Gemeinde bei ihren Aufgaben zu unterstüz­ ten. Das stimmt mich optimistisch. In diesem Zusammenhang lade ich zu einer Art ldeen­findungs-Veranstaltung am kommenden Sonntag ein. Genauere Informationen zu dieser Veranstaltung finden sie auf der letzen Seite.

 

 

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Quelle: Gemeinde Obsteig

Orginaldokument: Gemeindeinformation 2002/05