in Chronik 2002 - 2003

Die Gespräche der Obsteiger Jugendlichen mit Bgm. Schaber im Frühjahr hatten Erfolg.
Der Parkplatz unterhalb des Fußballplatzes wurde am 26. Juni asphaltiert und als Hartplatz für Skater adaptiert.

In Aschland beginnt man die Kapelle zu renovieren. Das Dach wird erneuert, die Kapelle selbst frisch verputzt und gefärbelt, ein neuer Dachreiter gefertigt. Im kommenden Jahr wird die Innenrenovierung begonnen.

In einer Notiz vom 16. Jänner 1826 wird eine Glockenweihe in Asch land erwähnt. Abt August von Stams weihte die Glocke (38kg) zu Ehren der HII. Josef, Bartholomäus und Barbara. Sie wurde im 1. Weltkrieg abgenommen und zu Kanonenmetall umgegossen.

Auf der Westseite des Kirchturms blättert die Farbe des Uhrblattes schon wieder ab. Die Westfassade wurde erst vor wenigen Jahren neu verputzt und gefärbelt, die Uhr neu gemalt. Diese Kirchtunnseite ist schon seit Bestehen des Turms (1834/35) ein Sorgenkind des Kirchenrates und der Gemeinde.

Jahrelang haben in Obsteig die Böller geschwiegen, die man an Prozessionstagen abschießt. Der letzte, der sie gezündet hat, war Siegfried Auer. Das Böllern war durch Jahrzehnte überhaupt ein Vorrecht der Männer vom „Roller“. Nun griff Toni Auer, ebenso vom „Roller“, diese Tradition wieder auf und am 29. Juni- Herz Jesu – Sonntag-, konnte man den weichen Schuss von geschmiedeten Böllern wieder vernehmen.
Auch der Juni dieses Jahres (wie der Mai) war der heißeste seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1767.

Am 12. Juni beschließt der Gemeinderat, dass mit der Friedhofserweiterung noch im heurigen Jahr begonnen wird. Verwendet wird ein Areal westlich des bestehenden Friedhofes, der von der Lourdes-Kapelle gegen Süden in Form eines Dreieckes ausgedehnt werden soll. Heuer sollen 72.000 Euro verbaut werden (Zuschuss vom Land 40.000).
Weiters wird mit dem Bau eines Biomasse-Heizwerkes begonnen. Der Auftrag für die Verwirklichung, wird an die Salzburger Firma „nahwärme.at“ vergeben.

30% des Brennstoffes (Waldhackgut) aus dem Gemeindegebiet werden garantiert. Betreiber des Werkes sind daher zu 70% die genannte Firma und zu 30% die Gemeinde Obsteig. Ab Oktober 2003 soll der Betrieb aufgenommen werden. Eine Erweiterung mit Solarenergie ist geplant.

Wärme-Abnehmer sollen die Seeparksiedlung, das SPAR-Geschäft, die Volksschule und später vielleicht auch das Widum und der Ansitz Schneggenhausen sein.

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Quelle: Gemeinde Obsteig

Orginaldokument: Kurzinfos Juni 2003