in Chronik 2002 - 2003

Spatenstich für Obsteiger Biomasseheizwerk

(mei) Der Spatenstich für einen warmen Winter wurde die­ser Tage in Obsteig vom verantwortlichen Baubetreiber und den ortsansässigen Politikern getätigt. Die Firma nahwaerme.at und die Gemeinde Obsteig haben für die Errichtung und den Betrieb‘ eines Biomasseheizwerkes eine Betreiberfirma, die „Nahwärme Obsteig“ gegründet.

Der Bürgermeister von Obsteig, Mag. Gerald Schaber, Gemeinderäte, Dip.lng. Harald Kaufmann und Edi Haselwanter beim feierlichen Spatenstich des Nahwärmewerkes in Obsteig.

Die nahwaerme.at ist ein östereichweit tätiges Wärmeversorgungsunternehemen, das sich auf Nutzung erneuerbarer Energie spezialisiert  und bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Unter anderem im März 2003 das österreichische Umweltzeichen als bisher einziger Wärmelieferant in Österreich und wird im Jahr 2002 den „Österreichischen Contractingpreis“.

Die nahwaerme.at mit ihrem Know-how ist zuständig für technische Anlagenplanung und Betriebsführung, die Gemeinde Obsteig ist der Ansprechpartner für Vor-Ort-Betreuung und Koordination. Die örtliche Agrargemeinschaft wird die Brennstoffflisierung eingebunden – sie erzeugt aus dem Holz der Waldpflege den für den Biomassekessel. Das Heizwerk versorgt die neu Seepark-Siedlung in Obsteig und umliegende Objekte ganzjährig mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung.

 

ANLAGENTECHNIK. Jeder Wärmekunde in Obsteig erhält eigenen Pufferspeicher mit integrierietem Warmwasserspeicher. Für ausreichend Wärme ist damit gesorgt – ganzjährig und rund um die Uhr.

Zusätzlich erlaubt das Datenkabel eine optimale Kundenbetreuung und Störungsanalyse. Im Sommer wird das Netz nur einmal pro Tag in Betrieb genommen und so die Puffer durchgeladen. Durch diese effiziente Betriebsweise kann für den Sommerbetrieb auch der gleiche Wärmepreis wie für den Winter angeboten werden -und der ist, so viel steht fest, wesentlich niedriger als der Strompreis.· Die
Nachrüstung einer Solaranlage ist möglich. Der Biomassekessel im zentralen Heizwerk verheizt Wald- und Industriehackgut. Rinde und sonstige Abfallprodukte werden aus Qualitätsgründen keine eingesetzt. Eine Ölkesselanlage ergänzt den Biomassekessel und wird bei Bedarf automatisch in Betrieb genommen.
RUNDSCHAU 2.9.2003

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Quelle: Rundschau 2.9.2003

Orginaldokument: Wärme aus dem Wald